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History

Im Lauf der Zeit: von der Tram zur Stadtbahn

Hier folgt eine kleine Chronologie der Heilbronner Ereignisse. Von der ersten Strassenbahn im 19. hin zur modernen Stadtbahn im 21.Jahrhundert.
Die historischen Fotos entstammen dem empfehlenswerten Buch Heilbronner Schauplätze, erhältlich in Heilbronner Buchhandlungen und im Stadtarchiv Heilbronn...

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Kaiserstrasse
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Bahnhofs-Platz
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Neckarbruecke
29.Mai 1897
In Heilbronn fährt die erste Strassenbahn. Die 2,1 Kilometer lange Strecke führt vom Hauptbahnhof über die Bahnhof-, Kaiserstrasse, Allee und Karlstrasse zur Moltkekaserne. Später geht es bis zum Trappensee. Heilbronn ist nach Karlsruhe (1877) und Stuttgart (1868) die dritte Stadt Württembergs mit einer elektrischen Tram.
 
21.August 1926
Das Strassenbahnnetz wird bis Böckingen erweitert. 1928 fährt die "Spatzenschaukel" auch bis Neckargartach.
 
April 1945
Der Zweite Weltkrieg hat auch der Strassenbahn schwer zugesetzt. Grosse Teile des Netzes sind zerstört. Es existieren nur noch zehn Trieb- und Beiwagen. Später werden aus Städten wie Stuttgart, Baden-Baden oder Krefeld gebrauchte Fahrzeuge erworben. 1947 beförderte die Heilbronner Strassenbahn mit 17 Trieb- und 17 Beiwagen bereits wieder 11.770.000 Fahrgäste.
 
1.April 1955
Der Strassenbahnbetrieb wird als "unwirtschaftlich" eingestellt. O-Busse übernehmen den städtischen Nahverkehr.
 
21.Mai 1992
Der Heilbronner Gemeinderat beschliesst einen Gesamtverkehrsplan. Ein integriertes ÖPNV-System soll in der Region aufgebaut werden.
 
6.Oktober 1994
Der Heilbronner Gemeinderat beschliesst den Aufbau eines Stadtbahnnetzes nach Karlsruher Vorbild. Die erste Linie soll von Eppingen über die Heilbronner Innenstadt nach Öhringen führen.
 
1.Juni 1997
Eppingen im Landkreis Heilbronn wird mit der S4 an das Karlsruher Stadtbahnnetz angebunden. Die bisher von Heilbronn bis zum Karlsruher Hauptbahnhof durchfahrenden Diesel-Züge enden küftig in Eppingen. Die S4 steuert dagegen den Karlsruher Marktplatz an.
 
Oktober 1997
Die private Württembergische Eisenbahn Gesellschaft (WEG) präsentiert ein eigenes Stadtbahn-Konzept für die Region Heilbronn. Die WEG will moderne Niederflurbahnen mit Elektro/Diesel-Antrieb einsetzen, um auf Nebenstrecken die teure Elektrifizierung zu sparen. Stadt- und Landkreis zeigen kein grosses Intresse am WEG-Konzept.
 
Herbst 1998
Beim Umbau der Heilbronner Kaiserstrasse in eine Fussgängerzone werden bereits Gleise für die Stadtbahn verlegt.
 
12.März 1999
Die Stadtbahn fährt von Eppingen bis in den Heilbronner Hauptbahnhof und ersetzt zunächst am Wochenende die Dieselzüge. Es gilt weiterhin der bisherige Fahrplan mit einem Stundentakt bis 19 Uhr.
 
26.September 1999
Die erste Heilbronner Stadtbahnlinie mit neuen Haltepunkten geht in Betrieb. Zwischen Hauptbahnhof und Schwaigern-West besteht nun werktags ein 20-Minuten-Takt.
 
4.Juli 2001
Die allererste Stadtbahn befährt die neu gebaute Innenstadtstrecke.
 
21.Juli 2001
Die Stadtbahn fährt fahrplanmässig über die Innenstadtstrecke bis zur Haltestelle Harmonie. Mit Jubel und Applaus begrüßt die Bevölkerung den ersten Zug. Heilbronn feiert den Stadtbahn-Start mit einem grossen Fest in der gesamten Innenstadt. 68.000 Fahrgäste nutzen an diesem Wochenende die kostenlosen Stadtbahnzüge.
 
25.November 2004
Nach mehr als drei Jahren geht endlich die eineinhalb Kilometer lange Neubaustrecke Harmonie-Pfühlpark quer durch die Innenstadt in Betrieb. Die weitere Verbindung zum DB-Netz ist bereits fertig gestellt. Noch soll es ein weiteres Jahr dauern, bis die Stadtbahn endlich nach Öhringen fahren kann.
 
10.Dezember 2005
Mit mehrjähriger Verspätung feiert die Region unter strahlend blauem Himmel die Eröffnung des neuen Streckenabschnittes zwischen Heilbronn und Öhringen. Auch Weinsberg, Ellhofen, Bretzfeld und Obersulm liegen jetzt an der längsten Stadtbahnstrecke Deutschlands, die auf rund 200 Kilometern den Schwarzwald und den Landkreis Hohenlohe verbindet. Der HNV wurde zwischenzeitlich bis Öhringen und teils bis Schwäbisch Hall erweitert.
 
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Kaiserstrasse
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Kreuzung Allee
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Suelmerstrasse

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